Meine ersten Bilder mit der Canon EOS 600D

Seit Donnerstag, dem 19. September 2013, darf ich mich als stolzen Besitzer einer DSLR-Kamera bezeichnen. Ich habe mich für die Canon EOS 600D entschieden. Da ich das Modell schon etwas länger im Auge hatte und Amazon seit ein paar Tagen die Kamera um knapp 200 Euro heruntergesetzt hat, konnte ich einfach nicht widerstehen. Zwei Tage später kam das gute Stück dann auch schon an. Ich war wirklich überwältigt, als ich die ersten Test-Aufnahmen gemacht hatte. Ich bin bisher immer mit einer Panasonic DMC-FZ5 herumgelaufen; zudem bekamen die Bilder immer mehr Rauschen dazu und ein kleiner roter Punkt machte es sich bei jeder Aufnahme im unteren Bildbereich bequem. Die Kamera hatte ich damals zu Weihnachten (2005 müsste das gewesen sein) bekommen.

DSLR-Kamera != Digitalkamera/Kompaktkamera

Eine (digitale) Spiegelreflexkamera ist da etwas ganz anderes. Ich habe mich viel in das Thema eingelesen und recht schnell mitbekommen, dass es genau das ist, was ich “möchte”: Viele Einstellungsmöglichkeiten und viele Erweiterungsmöglichkeiten. Zugegeben, es ist ein teures Hobby, aber das ist es mir Wert. Momentan nutze ich das Standardobjektiv mit 18-55mm Brennweite. Meine ersten, richtigen Fotos finde ich einfach nur wahnsinnig. Ich bin eben noch etwas “anderes” gewöhnt.

Erste Resultate

Heute fuhr ich ein paar Kilometer zu einem der vielen Windräder, die wir hier in der Region haben. Ich dachte, ich könne da bestimmt irgendwelche guten Bilder von der Landschaft machen, weil das Windrad auf einem recht hohen Berg Hügel steht. Leider wurde daraus nichts, weil das Wetter nicht so recht mitspielte. Dennoch hatte ich Glück: Ich konnte Makroaufnahmen von zwei Tieren machen: Eine Nacktschnecke und eine Raupe, die später mal ein Tagpfauenauge werden würde. Ich mag solche Aufnahmen; detaillierte Abbildungen von Objekten, Tieren oder gar ganz ungewöhnlichen Gegenständen. Ich spielte ein wenig mit den Einstellungen, dem Zoom und dem Fokus; herausgekommen ist unter anderem das hier:

Makroaufnahme einer Nacktschnecke

 

Makroaufnahme der Raupe eines Tagpfauenauge

Dieses Wochenende soll es etwas besser (sprich sonniger ;-)) werden als die letzten Tage. Was das für mich (und Euch?) zu bedeuten hat, dürfte klar sein … . Auf meiner Flickr-Seite können all meine Bilder eingesehen werden.

3 thoughts on “Meine ersten Bilder mit der Canon EOS 600D”

  1. Hej,
    jetzt bist du also auch zu den “großen” dazu gestoßen. 😉
    Wenn ich auch leidlich feststellen muss, dass du doch glatt ins “falsche” Lager gewechselt bist. Canon… Ts ts ts. 😛
    ZUM FEIND GEGANGEN!!
    Ist ja fast wie bei Ingress mit Grün und Blau…

    Sind aber schöne Bilder geworden und mit dem 18-55er kann man ja schon was anfangen. Ich wollte ja extra mit Tele, hab dafür aber drauf gezahlt. Dafür hab ich kein wirkliches Makro. Da kommt eine andere Kamera zum Einsatz. Wer es halt braucht. 😉

    Mhm, den Baum kann ich nicht zuordnen, die Raupe dürfte ein Tagpfauenauge sein, die Schnecke eine spanische Wegschnecke(?) und der Schmetterling… schon mal irgendwo gesehen, aber Name… Hilfe.

    Hab die letzten Tage ein Fotografieren Tipps & Tricks gesehen. Was ich sehr gut fand, war die Aussage, dass ein schönes Foto sich nicht dadurch auszeichnet, dass es besonders viele Menschen toll finden, sondern das man selbst etwas mit diesem Foto verbindet, sei es den Ort, ein bestimmtes Erlebnis oder einfach nur die Entstehung selbst und das Gefühl dabei. Auch ein verwackeltes, unscharfes Foto kann schön sein.
    Klingt ja erstmal toll und im ersten Moment dachte ich so würden doch die meisten denken. Aber wenn ich so überlege, die Leute die ich kenne, würden sowas vielleicht auch sagen, aber dann nicht danach handeln.
    Also, Max: Handel danach! 🙂

    1. Ich hatte vorher eine Panasonic DMC-FZ5. Ist das auch der … Feind? Vor allem, welcher Feind eigentlich? Ist Nikon da der Alleinherrscher? 😉

      Naja, die Canon EOS 600D war für meine Verhältnisse ein recht gutes Angebot. Das ist meine erste DSLR, von dem her muss und wollte ich nicht gleich hunderte von Euro ausgeben, wenn ich später vielleicht doch merke, dass das nicht so das ist, was ich eigentlich wollte. Was ich allerdings schon mehr als genug bestätigen kann: Das Fotografieren macht mit einer Spiegelreflex unglaublich viel Spaß!

      Ich behalte grundsätzlich nur Bilder die mir gefallen oder mit denen ich etwas verbinde. Dazu gehören auch einige unzählige verwackelte Bilder, die noch hauptsächlich aus meiner Anfangszeit mit meiner ersten Kamera stammen.

      Danke für Deinen Kommentar!

      Grüße,
      Max

      1. Panasonic und co spielen eher eine andere Liga. Keine schlechtere, nur eher andere Zielgruppe. 😉
        Canon und Nikon sind halt im Highend-Bereich die Platzhirsche und wechseln sich stets mit den Neuerungen ab. Und bisher hab ich es häufiger erlebt, treff ich als Nikon-Besitzer einen Canon-Besitzer kommt als erster Kommentar “Nikon? Böse böse…” … und danach wird dann eh über das Fotografieren an sich geredet, ist also nur scherzhaft gemeint. Zumindest bei den meisten *hust*
        (Ganz schlimm sind “Profi”-Fotografen, die nur auf Canon setzen und Nikon regelrecht als schlimm abtun. Zwei kennen gelernt. Bei Natur- und Tierfotografen überwiegt dagegen gerne Nikon… und im Privatsegment, weil sie meist ein paar Cent günstiger sind.

        So im Nachhinein sehe ich meinen Kommentar zum Bilder schön finden etwas zusammenhanglos. Ich und meine Gedanken. Ich hab halt die Erfahrung machen dürfen, man macht Fotos, freut sich darüber, dass man beim Tischtennis den Ball nicht als Strich drauf hat und die erstbesten Kommentare sind ala “ist das unscharf”. Härtere Variante, okay.
        Aber auch abundzu bei eigentlich akzeptablen Fotos werde ich gefragt, wieso ich das überhaupt fotografiert habe oder dass ich das ja schon hätte anders machen können. Bewusst tue ich das als unwichtig ab, aber unterbewusst demotiviert es schon ein wenig.
        Zumal ich den Einfluss selbst schon festgestellt habe, dass ich zu gern nach den Sternen greifen möchte, was ich nicht kann, mangels Erfahrung + Ausrüstung. Und das senkt die Lust auf Fototour. Ein erster Tiefpunkt, den ich langsam überwinde.
        Deswegen hoffe ich für dich, dass du die Lust lange so weit oben hältst. 🙂

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