Meine Erfahrung mit MMOGA.de

Ich möchte heute einen kleinen Beitrag über den Kauf eines Videospiel-Key’s schreiben, den ich von MMOGA.de beziehen wollte. Am Ende trat ich vom Kauf zurück; der Grund dafür ist in meinen Augen so abgefahren, dass ich einfach etwas darüber schreiben muss. Vielleicht kann ich damit auch anderen Menschen, die ebenfalls überlegen, etwas von MMOGA.de zu kaufen, bei ihrer Entscheidung etwas helfen.

Vorgeschichte – Wie ich zu MMOGA.de kam

Ein Freund von mir, den ich schon seit vielen, vielen Jahren kenne, hat mir eine Website empfohlen, auf der es recht günstig Key’s (keine Russischen ;-)) für Videospiele zu kaufen gibt, welche man dann auf Plattformen wie Steam, Origin oder uPlay einlösen könnte. Er habe damit bereits gute Erfahrungen gemacht und erfolgreich bis zu diesem Zeitpunkt fünf Spiele recht günstig ergattern können. Diese besagte Seite war MMOGA.de. Nun, ich bin auf die Website gegangen und wurde erst einmal mit Angeboten von Gold-Einkäufen für MMORPGs wie World of Warcraft oder Diablo III konfrontiert. Eigentlich nichts ungewöhnliches. Bei OnlineShops schaue ich immer recht gerne zuerst ins Impressum und war überrascht als ich sah, dass deren Gesellschaftssitz in Hong Kong ist.

Schon mal ein Punkt, der mich etwas skeptisch machte, zudem gibt es auch einige negative Bewertungen der WOT-Seite (Web Of Trust). Im folgenden ein paar Zitate aus der Bewertungsseite, die meine Skepsis nur noch mehr in den Vordergrund drängte:

Bought Risen 2 for 30€, they gave me an already used key and now they want my Steam Account datas to activate the key themselves… ” – Raoul1311

Die Seite ist verasche, weil mein sein Gold nicht kriegt, ” – Track1991

Nie wieder! ” – Red5

Es gibt aber auch ab und zu recht positive Bewertungen:

Hab mir hier Battlefield 3 Premium geholt und es hat alles wunderbar funktioniert. Der Key war gültig und es gab keine Probleme, und das zu einem guten Preis. ” – Captain Morgan66

2min schon war der Key im Postfach. ” – gigax2

Was mich aber wirklich sehr skeptisch machte …

… waren dann doch die überdurchschnittlich vielen Negativ-Bewertungen, die mehr oder weniger alle den gleichen Kontext hatten. Anscheinend prüft (“verifiziert”) MMOGA.de recht gerne seine Kunden. Dabei wollen sie ein Bild, auf dem der Käufer selbst mit dem Personalausweis in der Hand zu sehen ist, den Namen und die Adresse, welche im PayPal-Konto hinterlegt ist mit dem man die digitale Ware bezahlt hat, sowie ein Formular, auf dem man MMOGA.de bestätigt, den entsprechenden Betrag vom PayPal-Konto abbuchen zu dürfen. Dieses Formular muss handschriftlich unterschrieben werden und dann wahlweise als eingescanntes Dokument oder abfotografiert an MMOGA.de zurück geschickt werden.

Ich habe mir die Kommentare mehrmals durchgelesen, bis ich realisierte, was da wirklich stand. Eines war für mich sicher: Über diese Seite kaufst Du nichts! Allein schon deswegen nicht, weil die Seite nicht mal eine SSL-Verschlüsselung hatte und diese dubiose Verifizierungsgeschichte mir eher abstoßend als verständlich erschien. Darauf hin fragte ich meinen langjährigen Freund, wie er Key’s von MMOGA.de kaufte. Er meinte, er mache das alles über eBay.

Ein ganz normaler Einkauf bei eBay …

MMOGA.de hat also auch einen eBay-Bereich, auf dem ebenfalls Key’s, zum Teil sogar ein paar Euro günstiger als auf der eigentlichen Website des Shops, angeboten werden. Falls MMOGA.de über eBay auch solche Verifizierungen durchführen würde, hätte er (also mein Freund) sie mir sicher nicht empfohlen, weil ich weiß, dass er auch einer der Letzten wäre, die solch ein “Verifizierungsformular” ausfüllen würden. Also loggte ich mich in mein eBay-Konto ein und kaufte einen Key für ein Videospiel, dessen aktueller Original-Preis mir viel zu teuer ist. Über MMOGA.de bzw. eBay würde ich so ganze 30,00 Euro sparen, warum also nicht zuschlagen? Der Sofort-Kauf bei eBay funktionierte ohne Probleme. Ich bekam die Kaufbestätigung seitens eBay und kurze Zeit später die Transferbestätigung von PayPal. Nun müsste eigentlich nur noch der Key im Postfach landen. Der kam aber nicht.

Hallo, Bild mit Personalausweis sowie Adressdaten bitte!

Statt dessen erhielt ich 14 Minuten nach der Kaufbestätigung von eBay eine E-Mail von MMOGA.de mit folgendem Inhalt:

MMOGA - Der Gaming Spezialist mit Kampfpreisen!
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Hallo Herr XXXXXXX,

wie Sie sicher in unserem Angebot gelesen haben, führen wir Stichprobenartige Transaktionsprüfungen durch.
Leider sind wir dazu gezwungen da immaterielle Güter, wie in Ihrem Fall, nicht vom Paypal Käuferschutz abgesichert sind.

Hier wird ausdrücklich kein Datenmißbrauch betrieben. Die von Ihnen geschickten Informationen dienen ausschließlich der Verifizierung und werden in keiner Weise anders verwendet oder an dritte weitergegeben.

Wir möchten Sie bitten, die angehängte PDF Datei auszufüllen und an verification@mmoga.com zurückzusenden.
In der selben Email ein Bild von Ihnen mit Ihrem lesbaren Ausweis in der Hand.
Dieses Bild können Sie auch mit einem Mobiltelefon machen.
Für uns irrelevante Daten können Sie ausblenden. Wir brauchen nur die Bestätigung des Namens des Paypalkonto Inhabers.

Dieser Vorgang ist einmalig und für weitere Bestellungen nicht erforderlich.
Wir bitten um Ihre Zusammenarbeit, damit wir noch mehr Sicherheit für Käufer und Verkäufer garantieren können.

Wie beschrieben, sollten Sie diesen Vorgang nicht wünschen, so teilen Sie uns dies bitte mit und wir werden umgehend Ihre Zahlung zurück erstatten lassen.

Bestellnummer: 33XXXXXXXXXXX
Ebay Name: xxxxxxxxxx

Artikel:
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xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx

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Sollte Sie Fragen zu Ihrer Bestellung haben, antworten Sie bitte auf diese E-Mail.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr MMOGA Team

Tja. Da war sie. Die E-Mail, die eigentlich schon vorprogrammiert war. Vielleicht bin oder war ich blind, aber ich finde nirgends den Hinweis bzgl. der stichprobenartigen Transaktionsprüfungen auf der Website. Naja. Im Anhang war dann auch noch die in der E-Mail erwähnte PDF-Datei. Dort stand im Prinzip das gleiche wie in der E-Mail, allerdings auch mit dem Hinweis, dass diese Verifizierung aufgrund ungewöhnlicher Einkaufsaktivitäten meines Kontos, hohen Rückbuchungsraten in meinem Land (sprich Deutschland) oder meinem nicht beglaubigtem PayPal-Konto resultieren würde:

Danke für den Einkauf bei MMOGA LTD. Wir entschuldigen uns dafür, dass unser System nicht in der Lage ist, ihre Bezahlung per Paypal aufgrund der folgenden Gründe, zu vervollständigen:
1. Ungewöhnliches Einkaufverhalten ihrerseits (z.B. eine sehr große Summe oder viele Bestellungen).
2. Hohe Rückbuchungsrate aus ihrem Land.
3. Ihr Paypal Konto ist nicht beglaubigt.
Wir entschuldigen uns für die Unannehmlichkeiten die dadurch verursacht werden, allerdings sind sie notwendig um betrügerische Bestellungen so gering wie möglich zu halten.
Aus Sicherheitsgründen benötigen wir von ihnen eine Email an info@mmoga.de mit einer digital kopierten Version des folgenden:
1. Eine Kopie ihres Personalausweises/ Reisepass und falls Sie mit Kredit Karte bezahlt haben, ein Kreditkartenabrechnung welche deutlich ihren Namen und Adresse zeigt, welche mit ihrem Paypal Konto übereinstimmen.
2. Das Zulassungsformular, vorher ausgedruckt, komplett ausgefüllt, als Photo oder in gescannter Form.
3. Ein Bild von Ihnen nach unterem Beispiel. Dieses Photo muss unzensiert sein. Als Ausweis ist anders als im Beispiel gezeigt der Personalausweis oder Reisepass erforderlich.

Unten finden sie unser Paypal Zulassungsformular. Dieses drucken sie bitte aus, füllen es aus und unterschreiben es. Ihre Bestellung wird komplett ausgeführt werden nachdem wir ihre Sendung erhalten haben.

Tja, was wollen die jetzt? Soll ich meine gesamten Daten nun an die eine info@-Adresse oder an die verification@-Adresse schicken? Spätestens jetzt kam ich mir irgendwie verarscht vor. Nun, dass ich ein ungewöhnliches Einkaufsverhalten hätte, kann ich getrost ausschließen. Mit dem eBay-Account habe ich noch nie etwas eingekauft (vielleicht lag es daran?), von dem her kann da überhaupt nichts “ungewöhnlich” sein. Die hohen Rückbuchungsraten würden tatsächlich Sinn ergeben. Wenn viele, überwiegend Deutsche Kunden das Geld zurück haben möchten, weil sie mit dem Verifizierungsprozess nicht einverstanden sind; kann ich mir gut vorstellen, dass da einige Rückbuchungen zustande kommen könnten. Was die letzte Möglichkeit angeht, so kann ich auch diese ausschließen.

Das war es mir definitiv nicht Wert

Das interessante an der Geschichte ist, dass diese Verifizierungs-E-Mail erst kam, als MMOGA.de das Geld bereits von meinem Konto durch PayPal hatte. Warum müssten sie dann erneut überprüfen, ob der Kauf berechtigt war? So eine weiße Weste kann dieses Unternehmen nicht haben; mir ist zumindest kein anderer Shop bzw. anderes Portal bekannt, das so viel Aufwand für geprüfte Zahlungen durchführt. Ich kenne das bisher nur nach dem Schema “PayPal-Zahlung durchgeführt und die Ware ist verkauft”. Doch MMOGA.de bildet da anscheinend eine Ausnahme. Wie auch immer. Das Spiel war es mir einfach nicht Wert, denen dafür ein Bild meiner Person inkl. Personalausweis sowie meine Adresse und eine nachträgliche Erlaubnis (!) über die Abbuchung des Betrags von meinem PayPal-Konto zu zuschicken. Ich schrieb den Support von MMOGA.de an.

Sehr geehrte Damen und Herren,

da ich nicht bereit bin, die von Ihnen geforderten Daten als Verifizierung bereitzustellen, trete ich vom Kauf des Produkts zurück.

Bestellnummer 33XXXXXXXXXXX
Ebay Name:xxxxxxxxxx
Bitte erstatten Sie mir den Betrag auf mein Konto zurück, sofern bereits eine Abbuchung stattfand. Andernfalls widerrufe ich das Einverständnis hierfür. Sollte diese Verifizierung aufgrund der hohen Rückbuchraten aus Deutschland resultieren, so habe ich in dem Fall "Pech". Keineswegs treffen aber die anderen genannten Gründe zu. Mein PayPal-Konto ist verifiziert.
Falls ich Ihnen anderweitig bestätigen kann, dass das PayPal-Konto wirklich zu mir gehört, freue ich mich auf einen Vorschlag von Ihnen.

Mit freundlichen Grüßen

Ich muss gestehen, der Satz mit dem “Pech” war vielleicht nicht ganz so prickelnd formuliert, aber damit wollte ich einfach zum Ausdruck bringen, dass deren Argumente für die Verifikation für mich keinen rechten Sinn ergaben.

Exakt 15 Minuten später erhielt ich auch schon die Antwort von MMOGA.de. Zur Information, zu dieser Zeit war es 22:31 Uhr.

Hallo,
 die verifizierung ist nur eine schutzmaßnahme. wie sie wissen auch, in letzter zeit gibt es viele unautorisierten kontozugriffen bei paypal. aus dem sicherheitsgrund für ihres konto wir werden gezwungen, solche schutzmaßnahme zu ergreifen. hiermit bitten wir um ihre zusammenarbeit und ihr verständnis.

“Interessantes Deutsch!”, war mein erster Gedanke, nachdem ich die E-Mail gelesen hatte. Dennoch war ich nicht bereit, deren “Verifizierung” in dem Maße zu unterstützen, deshalb schrieb ich noch einmal mit der Frage, ob es alternative “Verifizierung-“smöglichkeiten gäbe. Damit wollte ich testen, ob das nur ein “Pseudo-Prüftest” für Neukunden bzw. PayPal-Käufer ist und sie bei mehrmaligem Nachfragen nachgeben oder ob sie wirklich an ihrer Prüfung festhalten würden.

Hallo,

tut mir Leid, aber wenn es keine andere Möglichkeit gibt sehe ich keine Alternative. Bitte buchen Sie den Betrag, welchen Sie bereits erhalten haben, obwohl mein Konto erst von Ihnen "verifiziert" werden müsste (sollte man das nicht zuerst machen, bevor man Abbuchungen vornimmt?), entsprechend zurück.

Wie erwähnt, sollte es anderweitige Möglichkeiten geben, wie ich Ihnen diesen Kauf verifizieren könnte, freue ich über einen Vorschlag von Ihnen, aber das, was Sie als Mittel wünschen, ist meinerseits unakzeptabel.

Mit freundlichen Grüßen

Nun dauerte es 27 Minuten, bis ich von eBay eine E-Mail mit dem Betreff “Der Kauf des Artikels xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx wird zurückgenommen.” bekam. Ein paar Minuten später kam die E-Mail von PayPal an, die mir die Rückzahlung des Betrags von MMOGA.de bestätigte. Zusätzlich antwortete mir dann schließlich auch noch MMOGA.de selbst:

Hallo,
 wir haben Ihre Bestellung nach Ihrem Wunsch schon storniert und Ihnen das Geld erstattet, bitte prüfen Sie Ihre Paypalkonto.
 danke

Ich prüfte mein PayPal-Konto und konnte die Rückzahlung auch im Verlauf bestätigen. Ich schrieb MMOGA.de, dass das Geld auf meinem Konto sei und wünschte ihnen noch einen schönen Abend. Deren Antwort wiederum:

Hallo,
 ^^schoenen Abend noch
 danke

Fazit

Ich weiß nicht, ob ich all zu überrascht sein soll: Habe ich vielleicht zu viel erwartet? Hätte mir nicht der Gesellschaftssitz schon mehr als genug über MMOGA.de sagen sollen? Hätten wir die WOT-Kommentare nicht schon Warnung genug sein sollen? Aber warum funktionierte es dann bei dem, der es mir empfohlen hatte? Er kauft über eBay, wie ich im beschriebenen Fall, und er bezahlte bisher immer über PayPal – ich ebenfalls. Er musste nie eine solche “Verifikation” von MMOGA.de über sich ergehen lassen. Oder lag es vielleicht doch daran, dass der eBay-Account keine Bewertungen bzw. Käufe hatte? Ich werde aus all dem nicht schlau. Ich weiß nur eines: MMOGA.de ist für mich Geschichte. Allein schon vom E-Mail – Verkehr (Rechtschreibung/Grammatik) her habe ich mir ausmalen können, wer da am anderen Ende sitzt. Ich bin froh, dass das Geld wieder da ist – und das ohne Probleme. Ein kleines Lob.

7 thoughts on “Meine Erfahrung mit MMOGA.de”

  1. Auf MMOGA war ich vor einer Weile über YT aufmerksam geworden, steht gerne als Kaufempfehlung unter Let’s Plays. Hatte es bisher eher ignoriert, da ich nicht so scharf auf neue (eigentlich teure) Spiele bin. Bin irgendwie davon weg.
    Hatte mich aber schon gefragt, woher die billigen Keys kommen – wenn das auch weiterhin unklar bleibt. Die Methoden dieser Seite sind aber – da stimme ich voll zu – sehr mysteriös.
    Da ich mich nicht weiter mit MMOGA beschäftigt hatte, Danke für diese nette Aufklärung zu den Vorgehensweisen. Hier fehlt ein Flattr-Button…

    BTW: Ich meine es ist verboten Kopien (auch Fotos) von Perso zu machen. Die dürften das dann doch gar nicht fordern?

    1. Stimmt, den Link habe ich auch schon das ein oder andere Mal in der Videobeschreibung von Let’s Playern gesehen.

      Was den Flattr-Button angeht … hatte bisher nicht geglaubt, dass jemand für mein Zeug hier flattern würde, lässt sich aber bestimmt irgendwie einrichten … 😉

      Tja, das mit dem Kopierverbot ist so eine Sache. Soweit ich das richtig verstanden habe gibt es nach §14 PAuswG zwei Ausnahmen. In wie fern die allerdings auf MMOGA.de zutreffen ist eine gute Frage. Scheint aber anscheinend geduldet zu werden, einen Personalausweis als Personenverifizierung zu nutzen (http://de.wikipedia.org/wiki/Personalausweis_%28Deutschland%29#Kopiereinschr.C3.A4nkungen).

      Wenn ich ehrlich bin würde mich das auch am Meisten interessieren, wie die Sachlage diesbezüglich ist. Da müsste man denke ich einen Juristen fragen.

      Danke für Deinen Kommentar!

      Grüße,
      Max

  2. Mir wurde statt des angepriesenen Schlüssels für die deutsche Version eines Spieles ein Schlüssel für die in Deutschland zum Kauf verbotene internationale Version des Spiels geliefert, hier natürlich ohne jegliche Informationen zu meiner Person einzuholen. Der Support meinte, ich solle das Spiel per VPN aktivieren, was nnicht in der Beschreibung angekündigt war und was gegen die AGBS von Steam verstößt und zum Verlust meines Accounts und damit auch meiner anderen Spiele hätte führen können. Als ich also um den bestellten Schlüssel bat, forderten Sie von mir meine Accountdaten, inclusive “Sicherheitscode”, um sich in meinen Acocount einzuloggen, offenbar um mit falscher IP in meinem Namen den Schlüssel zu aktivieren.
    Nach ca 6 Emails von jeder Seite wurde deutlich: MMOGA ist weder bereit den bestellten und bezahlten legalen Schlüssel noch zu liefern, noch den bezahlten Betrag auf meinem MMOGA-Konto gutzuschreiben.
    Ich werde dort nicht noch einmal einkaufen.

  3. Langjährige Kundin und bisher nie enttäuscht worden. Mußte mich aber bisher auch noch nie authentifizieren oder ähnliches. Gamekeys mit Paypal bezahlt.

  4. Wenn du das ganze mit PaySafe machen würdest, wäre diese Bewertung zu MMOGA gar nicht gekommen 🙂 . Du brauchst dir dann keine Angst um deine Daten von PayPal zu machen, musst aber dafür 7% Aufschlag bezahlen! Dafür sind deine PayPal Daten sicher und du bekommst ohne Ausnahme nach max. 1-2 Minuten deinen Code für Steam, Origin oder uPlay.

  5. Hey,

    das ist ein ganz normaler Vorgang. Ich selber habe allerdings auch den Kauf damals abgebrochen, nicht weil MMOGA unseriös wäre, nein vielmehr weil es zu viel Aufwand war. Eines kann ich dir versichern: Schau doch einfach das nächste mal auf die andere Seite des Ufers, bevor du solche Unternehmen schlecht machst! Denn:

    Es gibt zur Zeit sehr viele Betrüger die über Paypal und Kreditkartenfirmen abrechnen, Gamekeys zur verfügung stellen, ingame Gold bekommen und dann “verschwunden sind”. Das Gold hast du dann bezahlt, der Gamekey wird storniert und dann?!?

    Richtig, Abzocke! Aber nicht von MMOGA oder anderen Seiten, die wollen dadurch einfach nur sichergehen, das auch der Käufer mit dem Besteller übereinstimmt. Wem das zu viel ist, der braucht sich nicht wundern ständig im Internet verarscht zu werden!

    IN EIGENER SACHE:

    Ich möchte anbei noch erwähnen das ich es eine frechheit finde wie du hier irgenwelche Plattformen wegen ihres Firmensitzes diskriminierst. Daher wünsche ich dir herzlichst mal selber Opfer von besagten Tätern zu werden, keine Angst die sitzen dann nicht in HongKong oder weißdergeier, sondern gleich neben dir!

    Verifizierte Grüße,

    Mario

    1. das ist ein ganz normaler Vorgang. Ich selber habe allerdings auch den Kauf damals abgebrochen, nicht weil MMOGA unseriös wäre, nein vielmehr weil es zu viel Aufwand war. Eines kann ich dir versichern: Schau doch einfach das nächste mal auf die andere Seite des Ufers, bevor du solche Unternehmen schlecht machst! Denn:
      Es gibt zur Zeit sehr viele Betrüger die über Paypal und Kreditkartenfirmen abrechnen, Gamekeys zur verfügung stellen, ingame Gold bekommen und dann “verschwunden sind”. Das Gold hast du dann bezahlt, der Gamekey wird storniert und dann?!?

      Oh ja, es gibt einige Scheinfirmen bzw. -personen, die nach dem von Dir beschriebenen Verfahren vorgehen, keine Frage. In Deinem Fall hätte allerdings dann der Kunde verloren, nicht die Firma. Der Kunde geht in dem Fall das Risiko ein. Man gibt dem Unternehmen sein Geld (wie auch immer das abgewickelt werden mag) und erwartet im Gegenzug die entsprechende Ware. Um auf den Fall mit MMOGA zu vergleichen: Man gibt der Firma das Geld via PayPal, die nach der Überweisung erst die Verifizierung wollen. Wer klar denken kann, der hätte das vor der eigentlich Transkation gemacht. Um Deiner Auffassung nicht einen Stoß zu versetzen: Was wäre, wenn ich mich bei MMOGA nicht gemeldet hätte? Was wäre, wenn mein Konto gehackt worden wäre und der Betrüge MMOGA bezahlt hätte? Wäre MMOGA so standhaft gewesen, das Geld via PayPal zurückzusenden?

      Noch was zum Thema, die Firmen sind danach verschwunden: Hast Du schon mal was von Recherche gehört? Das macht man normalerweise bevor man irgendjemanden sein Geld rüberschiebt. Wer das nicht macht (gerade bei Unternehmen in dem Bereich oder in Fällen, wo man sich nicht wirklich sicher bzgl. Seriösität ist), dem kann leider nicht geholfen werden.

      Richtig, Abzocke! Aber nicht von MMOGA oder anderen Seiten, die wollen dadurch einfach nur sichergehen, das auch der Käufer mit dem Besteller übereinstimmt. Wem das zu viel ist, der braucht sich nicht wundern ständig im Internet verarscht zu werden!

      Ständig im Internet verascht zu werden? Tut mir Leid, ich weiß ja echt nicht, was für Probleme Du in letzter Zeit im Internet hast, aber ich kann von mir nicht behaupt, in das von Dir genannte Schemata zu fallen. Und wenn wir gerade dabei sind: Ließ Dir mal bitte den Gesetzestext bzgl. Personalausweis und dessen Ablichtung durch. Bis auf einige wenige Ausnahmen, zu denen solche Firmen definitiv nicht gehören, ist das verboten. Allein deshalb wäre, hätte ich das gemacht, das Geschäft rechtswidrig bzw. ungültig.

      IN EIGENER SACHE:
      Ich möchte anbei noch erwähnen das ich es eine frechheit finde wie du hier irgenwelche Plattformen wegen ihres Firmensitzes diskriminierst. Daher wünsche ich dir herzlichst mal selber Opfer von besagten Tätern zu werden, keine Angst die sitzen dann nicht in HongKong oder weißdergeier, sondern gleich neben dir!

      Ich diskriminiere? Echt? Was ist bitte an dem Satz „(…)war überrascht als ich sah, dass deren Gesellschaftssitz in Hong Kong ist.“ Diskriminierend? Es ist eine reine Feststellung meinerseits, nichts diskrimierendes. Oder schreibe ich, dass das auf jeden Fall verdächtig nach Abzocke klingt? Tja, auslegen kann man es. Klar.
      Deinen (Herzens-)Wunsch an mich würde ich nicht jemand anderem wünschen, der vielleicht nicht bei Geschäften im Internet aufpassen (will/kann/…) und dann das „Opfer“ wird.

      Verifizierte Grüße,
      Mario

      Grüße zurück

      PS: Ich … nein, das schreibe ich jetzt nicht 😉

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